Programm der Fakultät für Informatik
ITüpferl: Der Besucherraum der Fakultät für Informatik
Schüler-Frühstudium der Fakultät für Informatik
Projektausstellungen: Forschung an der Fakultät für Informatik
Smart Mobile Apps (für Windows Phone)
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy, Georg Kalus, Thomas Kofler
Lehrstuhl für Software und Systems Engineering
Ort: Magistrale
Windows Phone ist das Smartphone Betriebssystem von Microsoft. Der Marketplace für Apps hat innerhalb von kurzer Zeit 100.000 Apps überschritten. Da es sich trotzdem immer noch um ein vergleichsweise junges Ökosystem handelt, bietet es für Entwickler viel Potenzial zur Umsetzung eigener Ideen. Durch die Homogenisierung der Betriebssysteme mit Windows 8 wird die Bedeutung von Windows Phone weiter steigen.
Ein wesentliches Merkmal von Windows Phone ist seine Entwicklerfreundlichkeit. Visual Studio, C#, XAML und XNA sind alle etabliert, gut dokumentiert und haben eine niedrige Einstiegshürde.
Seit dem Wintersemester 2011/12 entwickeln Studenten am Lehrstuhl Software & Systems Engineering Apps für Windows Phone. Einige dieser Apps sind:
- TUM Campus App für Windows Phone
- FlyingTiles: ein sehr beliebtes Geschicklichkeitsspiel
- Ching Chang Chong: eine App, um "Papier, Schere, Stein" mit zwei Handys zu spielen.
- AchtungDieKurve: eine Handy-Adaption des beliebten Flash-Spiels "AchtungDieKurve"
- Pomodoro: eine App zum persönlichen Zeitmanagement nach dem Pomodoro-Prinzip
Smart Mobile Apps (für Android)
Prof. Dr. Uwe Baumgarten, Krishna Bangalore, Nils T. Kannengiesser, Simon Isenberg
Fachgebiet für Betriebssysteme
Ort: Magistrale
Mobilität in all ihren Facetten bestimmt den Schwerpunkt am Lehrstuhl für Betriebssysteme. Daher sind mobile Betriebssysteme und drahtlose Netzwerke sowie deren Management Gegenstand unserer Forschung.
Im Rahmen des Android-Praktikums sind in den vergangenen Semestern immer wieder interessante Apps entstanden, die wir am Tag der offenen Tür vorstellen möchten.
Neben aktuellen Forschungsthemen (z.B. Webinos) wird das zentrale Thema auch die (inoffizielle) TUM Campus App sein, die bereits seit mehreren Semestern und durch verschiedene Studierende weiterentwickelt wurde.
Aktuelle Informationen zu unserem Programm finden Sie ab Mitte Oktober auf unserer Webseite:
http://www.os.in.tum.de/studium-und-lehre/tag-der-offenen-tuer/
Interactive Computing
Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Atanas Atanasov, Gerrit Buse, Daniel Butnaru, Martin Schreiber
Lehrstuhl für Wissenschaftliches Rechnen
Ort: Magistrale
Computer Simulationen geben uns Einblicke in die Wirklichkeit, vorausgesetzt wir wissen, wie man sie richtig aufgesetzt und konfiguriert. Unterschiedliche Parameter führen zu unterschiedlichen Ergebnissen, und – um Hypothesen zu erproben – muss man die gleiche Simulation sehr oft von Neuem starten. Das kostet Zeit; allein die Berechnung einer einzigen Simulation ist schon sehr zeitaufwändig. Am Lehrstuhl für Wissenschaftliches Rechnen wird an Verfahren gearbeitet, die Simulationsberechnungen möglichst schnell durchzuführen und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse zu erhalten.
Audio und Video in 3-D
Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold, Christian Keimel, Martin Rothbucher
Lehrstuhl für Datenverarbeitung, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Ort: Magistrale
Der Lehrstuhl für Datenverarbeitung der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik stellt die Entwicklung von Techniken vor, mit deren Hilfe sie 3-D Audio erzeugen, das über Kopfhörer dargeboten wird. Zusätzlich zeigen sie 3-D Filme, die von Studierenden im Rahmen der preisgekrönten Vorlesung "Digitales Video" entstanden sind.
In der Vorlesung werden die folgenden Trailer eingesetzt, die den Studenten auf witzige Weise zeigen, was alles möglich ist und was sie lernen können.
Trailer 2011:
Trailer 2012:
Brain-Controlled Robotics
Prof. Dr. Patrick van der Smagt (TUM, DLR), Justin Bayer (TUM), Dominik Lakatos (DLR), Jörn Vogel (DLR)
Lehrstuhl für Echtzeitsysteme und Robotik
Ort: Magistrale
Die Benutzung von Roboterassistenzsystemen durch querschnittsgelähmte Patienten wird mit Hilfe von neuen Machine-Learning Technologien ermöglicht. In einem einzigartigen Experiment haben wir, in einer Kooperation mit Partnern in den USA, einer Patientin ermöglicht einen Leichtbauroboter mit Gedanken zu steuern, um beispielsweise selber wieder trinken zu können. Unsere neuartigen Lernmethoden setzen wir auch für robotergestützte Rehabilitation ein: gezeigt wird wie die Messung von Muskelaktivitäten ausreicht einen Roboter samt Hand zu steuern, um hochgenau und agil bewegen und greifen zu können.
Flugnavigation mittels einer Kamera
Prof. Dr. Daniel Cremers, Jakob Engel, Martin Oswald, Frank Steinbrücker, Jürgen Sturm, Eno Töppe
Lehrstuhl für Bildverarbeitung und Mustererkennung
Ort: Magistrale
Der Lehrstuhl für Bildverarbeitung präsentiert sich mit drei aktuellen Forschungsarbeiten: Sie sehen einen fliegenden Quadkopter, der mit Hilfe einer eingebauten Kamera und einer ausgefeilten Sensorik seine Position ermittelt und damit selbstständig navigieren kann. Außerdem demonstriert der Lehrstuhl ein Verfahren, mit dem sich Urlaubsbilder nachträglich in 3-D umwandeln lassen, sowie einen Ansatz, der hochpräzise Bewegungsinformationen aus Live-Video berechnet.
Personalisierte Medizin – Bioinformatik hilft Medikamente maßzuschneidern
Prof. Dr. Burkhard Rost, Dr. Arthur Dong, Dr. Laszlo Kajan, Dr. Edda Kloppmann, Dr. Marc Offman, Dr. Andrea Schafferhans, Juan Cejuela, Tanya Goldberg, Tobias Hamp, Maximilian Hecht, Peter Hönigschmid, Thomas Hopf, Esmeralda Vicedo
Lehrstuhl für Bioinformatik
Ort: Magistrale
Die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen betreffen nicht nur unser Aussehen oder unsere Talente, sondern auch die biochemischen Prozesse, die in unseren Zellen ablaufen. Daher reagieren verschiedene Menschen auch unterschiedlich auf das gleiche Medikament. Die Vision der Genom-Forschung ist es, für jeden Menschen die relevanten Unterschiede herauszufinden und für jeden das für ihn passende Medikament zu finden. Die Bioinformatik hilft, die ungeheuer große Menge gesammelter Daten zu strukturieren und die relevanten Teile herauszufiltern.
Wir zeigen hier exemplarisch, welche Daten gesammelt werden, wie man sie
verarbeiten und visualisieren kann und was man daraus für die Entwicklung von Medikamenten lernen kann.
Magic Mirror – Röntgenblick in den eigenen Körper
Prof. Nassir Navab, Ph.D., Tobias Blum
Lehrstuhl für Informatik-Anwendungen in der Medizin
Ort: Magistrale
Mittels der Technik der Erweiterten Realität erzeugen wir die Illusion, dass der Benutzer vor einem Spiegel steht und einen Röntgenblick in den eigenen Körper hat. Solch ein System wäre etwa hilfreich bei der Anatomielehre.
System zur Echtzeiterkennung von 3-D-Objekten
Prof. Nassir Navab, Ph.D., Dr. Slobodan Ilic
Lehrstuhl für Informatik-Anwendungen in der Medizin
Ort: Magistrale
In dieser Demonstration wird die aktuelle Forschung des Lehrstuhles "Informatik-Anwendungen in der Medizin" in Bezug auf die Erkennung von allgemeinen 3-D-Objekten aufgezeigt. Dabei wird der neuartige Farb- und Tiefensensor Kinect benutzt. Ziel ist es, die allgemeine Objektwahrnehmung von Servicerobotern zu verbessern.
P23R – Non-Stop-Government der Zukunft
Prof. Dr. Helmut Krcmar, Dr. Petra Wolf, Wolfgang Palka
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Ort: Magistrale
Der Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung hat eine ökonomisch relevante Dimension erreicht. Immer wieder müssen Unternehmen für verschiedenste Zwecke Firmen- oder Personaldaten an die Behörden übermitteln: Aufgrund nationaler Gesetze und Verordnungen bestehen aktuell knapp 10.000 Meldepflichten für Unternehmen, was zu jährlichen Bürokratiekosten von über 47 Milliarden Euro auf Seiten der Wirtschaft führt. Daher gilt es, sowohl Qualität als auch Effizienz und Effektivität von Prozessen zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu verbessern.
Hierfür soll P23R die wesentliche Basis für die Bereitstellung medienbruchfreier Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung schaffen. P23R vereinfacht die Kommunikation zwischen Unternehmen und öffentlichen Stellen, ohne in die Datenautonomie der Unternehmen einzugreifen oder zentrale Datenbestände aufzubauen. P23R stellt somit einen ersten innovativen Schritt hin zu einem „Non-Stop-Government“ dar. Durch P23R werden zudem Datenredundanzen abgebaut. Ferner werden meldepflichtige Unternehmen von der Beachtung vieler Detailregelungen und den immer wieder erforderlichen Aktualisierungen entlastet. Bürokratiekosten auf Seiten der Unternehmen und Verwaltungen werden merklich gesenkt.
Performance-Management: Was verträgt Ihre Unternehmensanwendung?
Prof. Dr. Helmut Krcmar, Dr. Petra Wolf, Andreas Brunnert, Daniel Tertilt, Christian Vögele
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Ort: Magistrale
Unternehmensanwendungen beschleunigen heutzutage die Geschäftsprozesse aller Unternehmen. Somit werden sie zu kritischen Erfolgsfaktoren, gleichzeitig machen sich die Unternehmen jedoch abhängig von den eingesetzten Anwendungen. Weiterhin führen veränderte Marktsituationen zu konstanten Veränderungen inner- und außerhalb von Unternehmen, daher ist auch die Nutzung der Unternehmensanwendungen ständigen Veränderungen unterworfen. Performance-Management hat das Ziel, mit solchen Veränderungen umzugehen, zur Sicherstellung der benötigten Performance im Sinne von Durchsatz, Antwortzeitverhalten und Skalierung bei geänderten Anforderungen, Nutzerzahlen oder einem unterschiedlichen Nutzungsverhalten.
SAP University Competence Center
Prof. Dr. Helmut Krcmar, Dr. Holger Wittges, Marcus Homann
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Ort: Magistrale
Die Installation und Wartung von Rechenzentren für das Betreiben von SAP Lösungen ist eine komplexe Aufgabenstellung, die entsprechendes Know-How voraussetzt. Damit sich Lehrende im SAP-Umfeld auf die Vermittlung des Lehrstoffs und ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren können, übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SAP University Competence Centers die technische Bereitstellung entsprechender SAP Lösungen. Hierzu werden u.a. neueste Virtualisierungstechnologien und Automatisierungslösungen eingesetzt, um eine optimale Ressourcennutzung, flexible IT-Prozesse und eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.
Automotive Services: Das Auto in der vernetzten Welt
Prof. Dr. Helmut Krcmar, Marcus Homann, Tobias Schlachtbauer
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Ort: Magistrale
Die Automobilbranche unterliegt einem fortwährenden Kostendruck, verschärften Wettbewerbsbedingungen durch neue Konkurrenten, z.B. im Rahmen von E-Mobility Bewegungen, und einer gestiegenen Innovationsgeschwindigkeit. Diese Faktoren, gepaart mit der zunehmenden Sättigung der Absatzmärkte haben einen intensiven Wandlungsprozess angestoßen und zwingen die Automobilhersteller dazu, ihre Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette neu zu definieren. Durch den angestrebten Wandel zum Anbieter ganzheitlicher Dienstleistungen, die den Kunden auch nach dem Kauf des Fahrzeugs begleiten, sollen bisher ungenutzte Differenzierungspotentiale abgeschöpft sowie die Kundenbindung verbessert werden. Um dies zu erreichen, bieten insbesondere mobile Dienste im und rund um das Fahrzeug, sog. Automotive Services, ein erhebliches Potenzial.
TACKO – Informationen flexibel ohne Ordner verwalten
Prof. Dr. Florian Matthes, Christian Neubert, Alexander Steinhoff
Lehrstuhl für Software Engineering betrieblicher Informationssysteme
Ort: Magistrale
Wo klassische Ordnerstrukturen an ihre Grenzen stoßen, zum Beispiel weil Informationen nicht eindeutig einem Ordner zugeordnet werden können, greift man häufig auf Schlagworte ("Tags") zurück, um Informationen, wie Fotos oder Textdokumente, zu kategorisieren. Um Informationen strukturiert zu verwalten sind Tags aber schlecht geeignet. Im TACKO-Projekt wurde eine Ablagestruktur entwickelt, die die Vorteile von Ordner und Tags kombiniert. Am Stand des sebis-Lehrstuhls können die Benutzer diese Struktur am Beispiel von Fotos selbst ausprobieren.

















