Virenscanner
- E-Mails, die Viren bzw. Phishing enthalten, werden auf den Mailservern der RBG ausgefiltert.
Das Mailsystem mit dem Virenscanner besteht aus einem Cluster von mehreren Computern, mit dem Namen mailrelay (Alias smtprelay). Ein Cluster wird aus Gründen der Performance und Ausfallsicherheit benötigt. Das System ging Anfang Juni 2003 in Betrieb und bestand zu diesem Zeitpunkt aus fünf Sun-Servern.
- Durch den Filter laufen alle E-Mails von außerhalb der Fakultät, und E-Mail zwischen den Lehrstühlen.
Das gilt für allen Mailverkehr; Sie müssen sich nicht extra für diesen Service registrieren. Allein E-Mails innerhalb von Lehrstühlen können technisch bedingt in der Regel nicht erfasst werden, weil diese keinen Server passieren, der sie überprüfen könnte.
- Wird eine E-Mail wegen eines erkannten Virus ausgefiltert, wird eine Benachrichtigung an den Adressaten und den Absender versandt.
Wenn Sie als Adressat eine solche Benachrichtigung bekommen ist in der Regel nichts zu tun! Atmen Sie auf, denn Sie hätten einen Virus bekommen, haben aber nicht. Die Nachricht ist nur zu Ihrer Information gedacht. Wenn Sie interessehalber mehr über den Virus erfahren wollen, können Sie das in der Datenbank von Sophos.
Oftmals verschleiern die Viren sehr effektiv ihre tatsächliche Herkunft. In so einem Fall kann natürlich an den Absender keine Nachricht geschickt werden, weil dieser unbekannt ist.
- Der Virenscanner basiert auf der Open-Source-Software ClamAV.
Zu einem Virenscanner für E-Mail gehört jedoch mehr. Auf mailrelay tun neben dem Betriebsystem Solaris noch folgende sehr gute Opensource-Tools ihren Dienst:
Ein Virenscanner ist übrigens nichts wert, wenn er nicht regelmäßig erneuert wird. Fast täglich erscheinen neue Viren, Updates für den Virenscanner zum Glück ebenso oft. Wir spielen solche neuen Updates sobald verfügbar mehrmals täglich ein.
- Die Einführung dieses Systems ist mit dem Betriebsrat abgesprochen.
- Feedback bitte an postmaster(at)in.tum.de.

