Berufsbilder

Das Berufsbild des Studiengangs ist das des Informatik-orientieren Wissenschaftlers in interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der kognitiven Robotik. Er soll nicht z.B. den Maschinebau-Ingenieur ersetzen, sondern mit diesem den effektiven Einsatz von Methoden der Informatik zur Bearbeitung von Problemen aus dem Bereich der stark von der zunehmenden Sensorisierung geprägten Automatisierung vornehmen.

Als beispielhafte Arbeitsgebiete seien genannt: (i) Konstruktion von Servicerobotern mit Interaktionskomponenten Sprache, Gestik, Dialogführung; (ii) Entwurf und Implementierung von Sensor-Aktor-Netzwerken; (iii) Entwicklung von sensorgeführten Industrierobotern für direkte Mensch-Roboter-Interaktion; (iv) Design von intelligenten Assistenzsystemen für die Medizin.

 

Generell ist die Robotik seit jeher das Feld der interdisziplinären Zusammenarbeit, auf dem Gruppen von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Informatikern eng zusammenarbeiten.

Arbeitsplätze werden dementsprechend in der Automatisierungstechnik, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Mikroelektronik-Industrie sowie Konsumelektronik, „intelligente Umgebungen“, in der pharmazeutischen und chemischen Industrie und in Großforschungseinrichtungen gesehen; spezifische Aktivitäten sind dabei jeweils:

  • Konzipierung und Realisierung komplexer Systeme
  • Leitung von Projekten und Entwicklung neuer Software-basierter Produkte.
  • Konzeption und Entwicklung neuartiger Systeme aus Anwendungsbereichen, wie z.B.: Automatisierungstechnik, Automobilindustrie, Maschinenbau, Informationstechnik, Echtzeitsysteme, Web-Dienste und Infrastrukturen
  • Forschung und Lehre an Forschungsinstituten, Hochschulen und Weiterbildungsfirmen.
  • Beratung und Consulting im Bereich der sensorbasierten Aktor-Systeme.