Fakultät Informatik

05.04.2017

3D Fotografie und 3D Fernsehen: Wie die Welt in den Computer kommt

Vortrag mit Prof. Daniel Cremers

Vor fast 200 Jahren wurde die Fotografie entwickelt. Diese Möglichkeit, auf Knopfdruck präzise Abbildungen unserer Welt zu erzeugen, hat unsere Gesellschaft geprägt wie kaum eine andere technische Errungenschaft. Über die letzten Jahre wurden an der TU München Technologien entwickelt, mit denen Fotografie und Film in die dritte Dimension voran schreiten. Auf Knopfdruck können wir heute aus Kameras in wenigen Sekunden detailgetreue dreidimensionale Abbilder unserer Welt erzeugen. Mit 3D Druckern ausgedruckt entstehen so fotorealistische Miniaturen von Menschen, Tieren und anderen Objekten. Wir können ganze Handlungen – von mehreren Kameras synchron gefilmt – im Computer als dreidimensionale Modelle entstehen lassen. Neben 3D Fotografie und 3D Fernsehen eröffnen die kamerabasierten Rekonstruktionsverfahren der Münchner Informatiker eine Vielzahl weiterer Anwendungen von der Analyse medizinischer Strukturen bis hin zu selbstfahrenden Autos und selbstfliegenden Robotern. 

TUM-Informatikprofessor und Leibniz-Preisträger Daniel Cremers spricht über seine Forschungsarbeiten am 5. April 2017 ab 19 Uhr im Deutschen Museum (Ehrensaal) im Rahmen der Reihe „Wissenschaft für jedermann“. Reservierung sind ab Montag, den 3.4.17-5.4.17 von 9.00 –16.00 Uhr unter der Telefonnummer 089/2179-221 möglich. 

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Informatik München“ in diesem Jahr. Übrigens: Es wird noch einen weiteren Informatik-Vortrag in der Reihe „Wissenschaft für jedermann“ geben. Am 25.10.17 spricht Prof. Florian Matthes über vernetzte Mobilität. 

 

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