Fakultät Informatik

Belinda Zahra studiert Informatik an der TUM im 4. Semester (Bachelor).

Wenn ich mich außerhalb der Uni über mein Studium unterhalte, werde ich meistens als erstes gefragt: „Wie kommst du denn als Frau zur Informatik?“.

Als ich in der 13. Klasse war, entdeckte ich durch Zufall das Programm „Schülerinnen forschen, die Herbstuniversität an der TUM“ und schrieb mich für das Projekt Softwareentwicklung mit „AntMe!“ ein. Unsere Aufgabe, war es, kleine Ameisen zu programmieren, die auf Nahrungssuche gehen. Es war das erste Mal, dass ich etwas programmiert habe, und in der lockeren Atmosphäre zwischen den anderen Mädels war es sehr einfach, etwas Neues zu lernen. Weil es mir Spaß gemacht hat und ich neugierig war, was noch alles hinter der Informatik steckt, habe ich ein Informatik-Studium an der TUM angefangen und stehe jetzt, nach einem Erasmus-Aufenthalt in Schweden, kurz vor meinem Bachelorabschluss und habe mich auch schon für den Informatikmaster an der TUM beworben.

Im Laufe meines Studiums hat meine Begeisterung für die Informatik noch weiter zugenommen: Ich kann eigenständig etwas entwickeln wie beispielsweise ein Spiel für das iPhone, Webseiten oder Datenbanken und sehe unmittelbar das Ergebnis. Und am meisten schätze ich, dass man in der Informatik, eigentlich nie alleine dasteht, sondern sehr viel im Team arbeitet, anders als viele fälschlicherweise annehmen.