Fakultät Informatik

Evgenia Pavlova studiert im 4. Semester „Informatik: Games Engineering“ (Bachelor)

Aufgewachsen bin ich in München, komme ursprünglich jedoch aus Sankt Petersburg, Russland. Schon im Gymnasium hat mir der Informatikunterricht großen Spaß gemacht. Außerdem haben mich gut durchdachte Computerspiele schon immer fasziniert. So wollte ich mein Hobby zum Beruf machen. Über den Studiengang „Informatik: Games Engineering“ habe ich mich in der Studienberatung an der Fakultät für Informatik genau informiert und dann online beworben. Ein Studium an der TUM habe dich deshalb gewählt, weil sie als Universität einen hervorragenden Ruf hat und in der Branche als erste Anlaufstelle gilt. Und dann gab es den Studiengang Games Engineering auch nur hier.


Für das Eignungsfeststellungsverfahren musste ich mich nicht gesondert groß vorbereiten. Wir sollten erklären, warum wir uns ausgerechnet für diesen Studiengang interessieren, für die Rechenaufgaben reicht die Kenntnis normaler Oberstufenmathematik aus. Der Studiengang selber ist sehr informatiklastig - das sollte einem bewusst sein. Ich hatte anfangs erwartet, dass auch das Games Design - sprich: das Zeichnen und Gestalten von Spielen - mehr im Vordergrund steht. Aber nach dem Studieneinstieg führten die Vorlesungen stofflich fix in die Programmierung. Es werden allerdings viele andere interessante Fächer an der Fakultät angeboten, die diesen „Design-Mangel“ locker wieder ausgleichen. Der Studiengang lässt also trotzdem viel Raum für kreative Entfaltung.


Wir können während des Semesters kleine Projekte selbständig von Anfang bis Ende durchziehen und schon früh im Studium diese kleinen Erfolge präsentieren. Das motiviert enorm. Auch sonst kann ich den Studiengang nur weiterempfehlen: Man kann sich z. B. im neu eröffneten „GamesLab“ während und außerhalb der Vorlesungen austoben. Da gibt es alles, was das Technikherz begehrt. Nicht nur modernste Hard- und Software im Spielebereich, sondern auch leistungsstarke PCs, inklusive Software zur Spieleentwicklung. Die Gestaltung des Stundenplans lässt viel Freiheit für individuelle Interessen. Sehr empfehlenswert sind die Lehrveranstaltungen zum Thema „Storywelten“.


Falls mal Fragen oder Probleme auftauchen, gibt es auf den Facebook-Seiten der Fakultät enorm viele Gruppen, die Austauschmöglichkeiten oder Hilfe anbieten. Insgesamt herrscht ein sehr angenehmes Studienklima: Die Kommilitonen sind freundlich. Die Professoren sind sehr offen für Fragen und gehen gerne auf Vorschläge der Studenten ein, was ich für sehr gut halte.


Studienanfängern kann ich nur raten, alle angebotenen Projekte und Möglichkeiten voll zu nutzen, sich selbstständig zu motivieren und nicht nur die vorgegebenen Veranstaltungen abzuleisten. Selbstdisziplin und eine gewisse Hartnäckigkeit bei der Lösung von Problemen sind wichtige Eigenschaften, die man auch zu diesem Studiengang unbedingt mitbringen sollte.