Fakultät Informatik

Erfahrungen: Eva Nießner, studiert Informatik an der TUM im 6. Semester. Sie arbeitet gerade an ihrer Bachelor-Arbeit und plant danach das Masterstudium Software Engineering

Als ich mich dafür entschied, an der TUM Informatik zu studieren, war ich mir noch nicht ganz sicher was mich erwartet. Ich hatte mich in der Kollegstufe über verschiedene Studienmöglichkeiten informiert und schließlich für die Informatik entschieden. Die Semestereinführungstage in der Uni, das  Anfängercafe und der Mathevorkurs gewährten mir schon mal einen guten Einblick in das, was auf mich zukommen würde. Nach einem – zugegebenermaßen herausfordernden – ersten Semester inklusive Programmier-Crash-Kurs und weiteren fünf Semestern Studium fühle ich mich immer noch in meiner Entscheidung, Informatik an der TU München zu studieren, bestätigt. Die  Region ist einer der besten IT-Standorte und die Fakultät für Informatik an der TU hat einen beinahe unübertroffenen Ruf in Deutschland. Dies war mir von Anfang an klar; was im alltäglichen Studium an der TU wirklich klar wird, ist die professionelle und gleichzeitig sehr sympathische und entspannte Lehratmosphäre in der Fakultät. Mitarbeiter und Tutoren sind offen und freundlich, das Lehrangebot weitreichend und flexibel, die Forschung auf höchstem Niveau. Auch die ProfessorInnen sind nicht unnahbar, sondern meist einfach und unkompliziert zu erreichen. Auch wenn (oder gerade weil) der Campus in Garching etwas weiter weg von der Münchner Innenstadt ist, fühlt man sich in der Mathe-Info-Magistrale mit der Parabelrutsche und den beiden Wanderpalmen (mal sind sie da, mal nicht) nach einer Weile wie in einem zweiten Zuhause; die Magistrale und besonders auch der Kaffeeautomat ist Anlaufpunkt Nummer 1, um Leute zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen. Neben vielen Studi-Partys das ganze Jahr über sind die  studentischen Festivals (Tunix, Garnix, StuStaCulum) ein Highlight im Sommer.

Da ich zu Schulzeiten schon in der SMV war, engagierte ich mich von Beginn des Studiums an in der  studentischen Vertretung. Hochschulpolitik gibt einem nicht nur einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen des Fakultätslebens und Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sondern trainiert auch Soft-Skills intensiver als in manch anderem Seminar. Der Grad der Mitbestimmung der Studenten heutzutage wird oft unterschätzt, beispielsweise sind Studenten maßgeblich an der Verwendung der Studienbeiträge beteiligt, beeinflussen, welcher Professor neu an die TUM berufen wird, und arbeiten an Prüfungsordnungen mit. Deswegen kann ich jedem, der an außeruniversitärem Engagement interessiert ist, nur empfehlen, sich in der Hochschulpolitik einzubringen.

Ich bin mit meinem Informatikstudium an der TU München sehr zufrieden und kann jedem ans Herz legen, einmal unsere schöne Magistrale in Garching zu besuchen.