Projektausstellungen am 26.10.2007
Bitte lächeln! Mimikerkennung mit dem Computer
Prof. Dr. Bernd Radig, Christoph Mayer, Zahid Riaz, Matthias Wimmer,
Lehrstuhl von Prof. Dr. Bernd Radig
Computer sind ein fester Bestandteil unseres modernen Lebens. Dennoch hat sich die Interaktion zwischen Mensch und Maschine seit den Anfangsjahren nicht wesentlich geändert. Neuere Forschungen beschäftigen sich damit, Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation auch auf den Rechner zu übertragen. In Zukunft könnte auf diese Weise eine komfortablere und intuitivere Bedienung möglich sein. Ein Beispiel hierfür ist es, dem Computer beizubringen, die Mimik seines Gegenübers zu erkennen. Demonstriert wird die Erkennung von sechs verschiedenen Mimiken in Echtzeit. Darüber hinaus können die Besucher mittels Kamera selbst in Interaktion treten.
HiSbase: P2P Datenbanksysteme für e-Science Communities
Prof. Alfons Kemper, Ph. D., Dipl.-Inf. Benjamin Gufler, Dipl.-Inf. Richard Kuntschke, Dr. Angelika Reiser, Dipl.-Inf. Tobias Scholl; Studenten: Bernhard Bauer, Achim Landschoof
Lehrstuhl von Prof. Alfons Kemper, Ph. D.
In vielen Forschungsbereichen wie der Astronomie, der Klimaforschung und den Geowissenschaften ist auf Grund des technischen Fortschritts in kommenden Jahren mit einer regelrechten Datenflut zu rechnen. Deshalb entwickelt der Lehrstuhl für Datenbanken im Projekt HiSbase eine Infrastruktur, die es e-Science Communities ermöglicht, den Zugriff und die Kombination von weltweit verteilten Datenbanken für datenintensive Anwendungen zu optimieren. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern des AstroGrid-D, insbesondere den beiden Max-Planck-Instituten für Astrophysik und extraterrestrische Physik (MPA und MPE), kombinieren wir hierfür innovative Technologien aus der Datenbankforschung, Peer-to-Peer Netzwerken und Grid Computing.
Eintauchen in die erweiterte Realität
Prof. Gudrun Klinker, Ph. D., Dipl.-Inf. Florian Echtler, Dipl.-Inf. Manuel Huber, Dipl.-Inf. Daniel Pustka, Dipl.-Inf. Björn Schwerdtfeger
Lehrstuhl von Prof. Dr. Nassir Navab
In der erweiterten Realität ist nicht nur die reale Umgebung sichtbar, sondern mit Hilfe einer halbtransparenten Datenbrille zusätzlich Computerdaten in drei dimensionaler Form. So können beispielsweise Ärzte, Architekten, Bauarbeiter und Werker in einer Fabrikhalle ihren gewohnten Aufgaben nachgehen, während sie zusätzliche Informationen wie Arbeitsanleitungen oder Objektbezeichnungen auf bzw. neben ihren Werkzeugen eingeblendet sehen. Die Live-Demonstration veranschaulichen die Welt der erweiterten Realität.
Softwarekartographie
Prof. Dr. Florian Matthes, M.Sc. Alexander M. Ernst, Dipl.-Inf. Christian M. Schweda
Lehrstuhl von Prof. Dr. Florian Matthes
Die Langlebigkeit und die steigende Anzahl von Informationssystemen führt zu immer komplexeren Anwendungslandschaften, die von Unternehmen zunehmend als vernetztes System betrachtet werden, um Strategien zu verwirklichen und Projekte zu planen. Die Softwarekartographie als Disziplin zur Beschreibung, Bewertung und Gestaltung dieser Anwendungslandschaften liefert eine intuitiv verständliche Sicht auf relevante Aspekte, die sich aus wirtschaftlichen, planerischen, fachlichen, technischen und operativen Aspekten zusammensetzen. Basierend auf dem Konzept der Softwarekarte werden verschiedene Perspektiven auf die Anwendungslandschaft geboten, die es ermöglichen, eine Transparenz der existierenden Anwendungslandschaft zu erhalten und diese Anwendungslandschaft zu steuern, zu bewerten und langfristig zu planen.
