anticache

Arndt Bode

30.10.2015

Gesellschaft für Informatik ehrt herausragenden Wissenschaftler


Als einer der ersten deutschen Informatik-Absolventen hat Prof. Arndt Bode im Jahr 1972 sein Informatikdiplom an der TU Karlsruhe erworben. Nun ehrte die Gesellschaft für Informatik (GI) den heutigen Inhaber des TUM-Lehrstuhls X für Rechnertechnik und Rechnerorganisation mit der höchsten Auszeichnung für Informatik im deutschsprachigen Raum. Bode erhielt die Konrad-Zuse-Medaille im Rahmen der Jahrestagung der GI "Informatik 2015" in Cottbus. Der herausragende Wissenschaftler der deutschen Technischen Informatik gilt als Pioneer im Bereich Rechnerarchitektur und Rechnerorganisation. Seine wesentlichen Beiträge befassten sich mit der Steigerung der Rechenleistung durch Parallelverarbeitung auf den verschiedenen Systemebenen und durch Koprozessorstrukturen. In seiner Habilitation formulierte Bode ein abstraktes Modell zur Beschreibung und Optimierung von mikroprogrammierbaren Prozessorarchitekturen. In den Neunziger-Jahren war er Initiator und Sprecher des Sonderforschungsbereiches "Werkzeuge und Methoden für die Nutzung paralleler Rechnerarchitekturen". Als führender deutscher Wissenschaftsmanager ist Arndt Bode ferner Vorsitzender des Direktoriums des Leibniz-Rechenzentrums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Vizepräsident und CIO der TUM.