Brauer, Wilfried


(v.l.) Preisträger Prof. Dr. Wilfried Brauer mit Ehefrau und IFIP-Präsidenten Prof. Dr. Brunnstein

Auf dem 17. World Computer Congress der International Federation for Information Processing (IFIP) in Montreal, Kanada, erhielt Professor Brauer, Ordinarius für Informatik der TUM, den Isaac L. Auerbach Award, die höchste Auszeichnung der IFIP, der Dachgesellschaft aller nationalen Informatik-Gesellschaften der Welt. Professor Brauer ist seit 1973 aktiv in der IFIP, zunächst als Mitglied des Executive Program Committee der 2. IFIP World Conference on Computers in Education in Marseilles, Frankreich. Unter anderem vertrat er von 1974 bis 1991 die deutsche Gesellschaft für Informatik (GI) im Fachbereich Ausbildung der IFIP, 1979 bis 1984 war er dessen Vice Chairman, 1985 bis 1990 Chairman.

Er hat die GI in der Generalversammlung der IFIP vertreten, gehörte dem Concil der IFIP an und war vier Jahre lang dessen Vizepräsident. 1989 gelang es ihm, den World Computer Congress zum zweiten Mal (zuvor war er 1962 in München) nach Deutschland zu holen. 1994 fand der Kongress unter Brauers Leitung in Hamburg statt und wurde vom Bundespräsidenten Herzog eröffnet. Zur Zeit ist Wilfried Brauer unter anderem Vertreter der GI im Fachbereich Grundlagen der Informatik der IFIP und ständiges Mitglied des Steering Committee for International Conferences on Theoretical Computer Science der IFIP. Isaac L. Auerbach war der Gründungspräsident (und eigentlicher Gründer) der IFIP.