• Interdisziplinäres Forschungsprojekt
  • Forschung an neuen Formen des Beschäftigtendatenschutzes
  • Beschreibung des Teilprojekts auf der Projektwebseite

Projektbeschreibung

Arbeitgeber haben signifikante Kontrolle über die Daten ihrer Mitarbeiter. Um diese zu schützen, wird Datennutzung von personenbezogenen Daten der Mitarbeitenden von vielen Betriebsrät*innen komplett verboten, wo dies nicht bereits durch die existierende Gesestzgebung (wie die DS-GVO) gewährleistet ist. Das ist jedoch keine perfekte Lösung. Auf der einen Seite kann niemand tatsächlich verifizieren, dass sich an diese Regeln in der Praxis auch gehalten wird. Auf der anderen Seite werden aber interessante Anwendungsfälle für Daten verhindert, selbst wenn die Mitarbeitenden im Prinzip damit einverstanden wären.

Das Forschungsprojekt „Inverse Transparenz“ erforscht eine neue Art, Datenschutz zu denken, um diese Hindernisse zu überwinden. Grundlegende Idee ist ein simples Prinzip: Datenzugriff wird nicht pauschal verboten, aber wenn Daten zugegriffen werden, wird jede Nutzung fälschungssicher protokolliert und den Datensouveränen sichtbar (transparent) gemacht. Das macht Datenmissbrauch unattraktiv, da er nachvollzogen werden kann. Wertvolle und interessante Anwendungen für Daten werden auf der anderen Seite transparent ermöglicht.

Verbund

Transferpartner

  • BITKOM
  • DGB
  • INOSOFT AG
  • NDIGIT GmbH

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Projektseite des BMBF)