Ehrenring der Eduard-Rhein-Stiftung für Prof. G. Hirzinger

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Herausragende Beiträge zur Robotik geehrt

Am 7. Mai ehrte die Eduard-Rhein-Stiftung Prof. Gerd Hirzinger, Honorarprofessor am Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme, mit dem Ehrenring. Die Stiftung verleiht diese Auzeichnung für herausragende Leistungen, die über Jahre hinweg in einem der Förderung der wissenschaftlichen Forschung, sowie der Bildung, Kunst und Kultur verwandten Gebiet im In- und Ausland erbracht worden sind. Die Zahl der lebenden Träger dieses Ehrenringes ist auf zehn beschränkt.

Prof. Hirzinger wird für seine herausragenden Beiträge zur Robotik geehrt. Er studierte Elektrotechnik an der TUM, anschließend war Prof. Hirzinger wissenschaftlicher Mitarbeiter am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) in Oberpfaffenhofen (1969). Währenddessen promovierte er auf dem Gebiet der Regelungstechnik und wurde anschließend zum Abteilungsleiter für das Gebiet Automatisierung im Institut für Robotik und Mechatronik ernannt (1976). 1992 wurde Prof. Hirzinger Co-Direktor dieses DLR-Instituts. Von 2001 bis 2012 war er Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik. 1993 hat er weltweit erstmalig einen Roboter in den Weltraum geschickt und von der Erde aus ferngesteuert. In seiner Schaffensperiode hat Prof. Hirzinger sein Institut zur international renommierten Technologieschmiede weiterentwickelt, es wurde durch eine gemeinsame Entscheidung von Bund und Land Bayern zum großen Leistungszentrum ausgebaut. Prof. Hirzinger hat als erster Wissenschaftler alle hochrangigen internationalen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Robotik und Automation erhalten, dazu viele nationale Auszeichnungen wie den Leibniz-Preis, den Karlheinz-Beckurts-Preis oder das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mehrere Rufe auf deutsche und ausländische Hochschul-Lehrstühle hat er abgelehnt.