Providentia++ veröffentlicht A9 Dataset

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Vernetztes und autonomes Fahren soll sicherer werden

Mit dem A9 Dataset veröffentlicht das Konsortium Providentia++erstmals Daten von der Teststrecke an der A9 bei Garching. Die anonymisierten Daten enthalten neben den eigentlichen Messwerten auch speziell aufbereitete und kategorisierte Sequenzen und Szenarien. Sie stammen aus festen Sensoren unterschiedlicher Typen, die von oben auf den Verkehr schauen. Diese Perspektive unterstützt dabei, vernetztes und autonomes Fahren sicherer zu machen.
Ab sofort können Forscher Datensätze nutzen, die im Rahmen des Forschungsprojektes Providentia++ entstehen. Mehr als 80 Sensoren sind aktuell rund um die Uhr im Einsatz, um den Verkehr auf einem Teilstück der Autobahn A9, der Landstraße B471 und einer Kreuzung im Stadtbereich von Garching-Hochbrück zu beobachten. Die ersten Datensätze hat das Wissenschaftlerteam der TUM nun ausgewählt und stellt sie gegen Registrierung zum Download bereit. „Diese Daten unterstützen Forscher darin, KI-basierte Modelle zu trainieren, Verkehrsverhalten zu erforschen, den Verkehrsfluss zu optimieren, Simulationen für Smart-City-Lösungen zu entwickeln, Szenarien zu erforschen oder Mehrwertdienste zu konzipieren“, erläutert der Leiter des Providentia++-Konsortiums Prof. Alois KnollLehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme.

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