Programm: Tag der offenen Tür 2018

Vorträge

Berühmte Softwarefehler – Prof. Thomas Huckle

I 5 – Lehrstuhl für Wissenschaftliches Rechnen
11.30 – 12.00 Uhr


In seinem Vortrag beschäftigt sich Prof. Huckle mit Softwarefehlern, deren Vermeidung vor dem Hintergrund der rasanten Ausbreitung von digitalen Geräten immer wichtiger wird. Anhand von 'klassischen' Beispielen sollen in dem Vortrag aus verschiedensten Bereichen gravierende und teils auch unterhaltsame Softwarefehler vorgestellt werden. Das reicht von abstürzenden Raketen und Flugzeugen über schwankende Brücken bis zu falschen Börsendaten und Geister-U-Bahn.

Geschichte der Rechnerarchitektur – in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum München – Dr. Carsten Trinitis

I 10 – Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme
12.15 – 12.45 Uhr

Der Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme (vormals Rechnertechnik und Rechnerorganisation) veranstaltet im Rahmen des Studiums der technischen Informatik jährlich das Seminar "Geschichte der Rechnerarchitektur". Die Lehrveranstaltung findet jeweils im Sommersemester in enger Kooperation mit dem Deutschen Museum München statt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass den Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, vor Ort im Deutschen Museum die behandelten Themen anhand echter Exponate in der Informatikausstellung zu vertiefen. Im Anschluss an jeden Vortrag, der in der Regel in Zweiergruppen gehalten wird, folgt eine Demonstration des jeweiligen Rechnermodells vor Ort. Die Exponate sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen täglich stattfindender Führungen durch die Ausstellung Informatik können beispielsweise die Zuse Z3 (der erste frei programmierbare Rechner der Welt), die noch voll funktionsfähige Lochkarten-Tabelliermaschine D11 oder die Verschlüsselungsmaschine ENIGMA im Original besichtigt werden. Was es sonst noch Spannendes zu sehen gibt, erklärt Dr. Trinitis in seinem Vortrag.

Numerische Simulation in München – Supercomputertechnik u. Anwendungen – Prof. Arndt Bode

Emeritus der Fakultät für Informatik – Mitglied des Direktoriums des Leibniz-Rechenzentrums
13.00 - 13.30 Uhr

Die numerische Simulation in München ist, neben Theorie und Experiment, das dritte Hilfsmittel bei der Produktion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ereignisse in der realen Welt werden auf Höchstleistungsrechnern immer exakter nachgebildet, wozu enorme Rechenleistungen benötigt werden.

Der Vortrag beschreibt die im Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vorhandenen Superrechner und einige Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft.

Eine 60-Minuten-Version des Vortrags wird am 5. Dezember 2018 im Ehrensaal des Deutschen Museums München in der Reihe "Wissenschaft für jedermann" zu hören sein.

Blockchains – Prof. Florian Matthes

I 19 – Lehrstuhl für Software Engineering betrieblicher Informationssysteme
13.45 – 14.30 Uhr

Der Vortrag  erklärt zunächst, wie die Konzepte, Funktionen und Akteure der Blockchain ineinandergreifen, um eine verteilte digitale Buchführung basierend auf kryptographischen Protokollen zu realisieren. Am Beispiel der Bitcoin als bisher erfolgreichster Anwendung der Blockchain-Technologie werden die Chancen und Vorteile, aber auch Risiken und Einschränkungen Blockchain-basierter Anwendungen illustriert. Der Vortrag endet mit einem Ausblick auf Nutzungsszenarien im Rechtsverkehr (Smart Contracts und Distributed Autonomous Organizations).

Informatik verändert die Welt – gestalten Sie mit – Vivija Simic

Vortrag der Studienberatung
14.30 - 15.30 Uhr

Es werden die Studiengänge der Informatik und ihre Berufsbilder vorgestellt.

Mein Genom: ein Schritt näher an der personalisierten Gesundheit? – Prof. Burkhard Rost

I 12 – Lehrstuhl für Bioinformatik
15.30 – 16.00 Uhr und 16.30 – 17.00 Uhr

Was bringt es für künftige Heilbehandlungen, wenn Sie Ihr persönliches Genom kennen? Dieser Vortrag beleuchtet, was innerhalb des nächsten Jahrzehnts möglich oder nicht möglich sein könnte. Er zeigt Computeranalysen, die veranschaulichen, wie die Vielfalt unserer Genome unserer Spezies beim Überleben helfen kann, auch wenn sie vielleicht nicht optimal für uns sind.

Wie man aus Kameras die Welt in 3D rekonstruiert – Prof. Daniel Cremers

I 9 - Lehrstuhl für Bildverarbeitung und Mustererkennung
16.00 – 16.30 Uhr

Vor fast 200 Jahren wurde die Fotografie entwickelt. Diese Möglichkeit, auf Knopfdruck präzise Abbildungen unserer Welt zu erzeugen, hat unsere Gesellschaft geprägt wie kaum eine andere technische Errungenschaft. Über die letzten Jahre wurden an der TU München Technologien entwickelt, mit denen Fotografie und Film in die dritte Dimension voranschreiten. Auf Knopfdruck können wir heute aus Kameras in wenigen Sekunden detailgetreue dreidimensionale Abbilder unserer Welt erzeugen. Mit 3D Druckern ausgedruckt entstehen so fotorealistische Miniaturen von Menschen, Tieren und anderen Objekten. Wir können ganze Handlungen – von mehreren Kameras synchron gefilmt – im Computer als dreidimensionale Modelle entstehen lassen. Neben 3D Fotografie und 3D Fernsehen eröffnen die kamerabasierten Rekonstruktionsverfahren der Münchner Informatiker eine Vielzahl weiterer Anwendungen - von der Analyse medizinischer Strukturen bis hin zu selbstfahrenden Autos und selbstfliegenden Robotern.

Workshop

Unconscious Bias Exercises (Hörsaal 3)

Informatik-Forum Frauen (IFF)
Prof. Anne Brüggemann Klein et al.

Dieser Workshop wird in englischer Sprache abgehalten!

Do you know that the decisions that we are making every day are deeply influenced by stereotypes that we are not even aware of? Do you know that students performance can highly be undermined by stereotypes? Usually, we assess the people around us based on their appearance, gender, and personality traits amongst other things. Excellence in science can only be achieved if we select from the widest range of talent and that is not possible if unconscious bias is narrowing down the field for non-scientific reasons.
If you would like to know more about unconscious bias and how to eliminate the side effect of it, this workshop is the right place to be.

Schnittstelle Schule - Universität

Von Fruit Hero bis Smart Gardening - IT zum Anfassen

Robert Heininger

Verdursten bei dir zu Hause regelmäßig die Zimmerpflanzen? Weißt du auch nie genau, wann der richtige Zeitpunkt zum Gießen und welcher Standort der beste für deine grünen Bro's ist? Dann kann dir die Informationstechnologie (IT) weiterhelfen. Mithilfe von Sensoren, Mikrochips und der Programmiersprache Snap! Schau vorbei! An unserem Stand in der Magistrale kannst du verschiedene Demos von Smart Gardening bis zu Robotik hautnah erleben.

HackTheWeb.IN.TUM

Robert Heininger

Beim Wettbewerb HackTheWeb.IN.TUM können sich Schülerinnen und Schüler an der Lösung kniffliger Rätsel und Aufgaben rund um das Thema Internet versuchen und zeigen, ob sie das Zeug zu einem echten "Hacker" haben. Anmeldung am Stand der Schnittstelle Schule - Universität.

Projektausstellungen in der Magistrale

In den Tesla, fertig, los!

I 1 - Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik
Prof. Bernd Brügge, Mariana Avezum, Constantin Eugen Costescu

Autonomes Fahren ist derzeit ein vielversprechendes Forschungsgebiet. Autos sollen damit jedem universell zur Verfügung stehen und durch das Ausschalten menschlichen Versagens wesentlich sicherer werden. Im Mittelpunkt unseres Projekts steht ein selbstfahrender Fahrzeugprototyp im Mini-Format: ein Radio Flyer Tesla für Kinder. Das technische Kernstück des Systems liegt in einem kommerziell erhältlichen Raspberry Pi 3. Dieses nutzt Verfahren aus Computer Vision und Machine Learning. Es bildet die Umgebung über ein aufgestecktes PiCamera-Modul ab und kontrolliert Bewegungen über einen spezifischen Hochleistungsmotorenantrieb sowie einen Servomotor, der an eine Räderpartie angeschlossen ist. Das System ermöglicht eine völlig autonome Beschleunigung und Lenkung des Fahrzeugs. Durch die kamerabasierte Wahrnehmung der Umgebung und durch ein convolutionales neurales Netz kann der Prototyp auf einer nachgebauten Ministraße selbstständig sicher fahren. Kinder bis 35 kg können in einem weiteren Mini-Tesla auf der Teststrecke gegen das autonome Fahrzeug antreten!

Wissenschaftliches Rechnen zum Anfassen

I 5 - Lehrstuhl für Wissenschaftliches Rechnen
Prof. Hans-Joachim Bungartz, Ivana Jovanovic, Friedrich Menhorn, Severin Reiz, Roland Wittmann, Gerasimos Chourdakis, Leonhard Rannabauer, Carsten Uphoff

Wie simuliert man Tsunamis? Was sind eigentlich raumfüllende Kurven? Wie könnten zukünftige parallele Rechensysteme aussehen? Wir beantworten diese Fragen mit Legosteinen, Tennisbällen, und einem Sandkasten.

Gastrobotics GbR - Cobot für die Küche

Startup
I 6 - Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme, Prof. Matthias Althoff,
Martin Kummann, Tobias Gottwald

Wir glauben, dass dank Technologie die Küche von morgen sicher, sauber und stressfrei sein wird. Immer weniger Menschen wollen in Großküchen in der Gastronomie arbeiten. Darum gibt’s "Fred": Unser Roboter-Assistent geht dem Küchenpersonal zur Hand und macht die Arbeit effizienter und angenehmer. Ausgerüstet mit einem gängigen Vision System und sympathischem „Cobot“-Auftreten grillt Fred am liebsten selbstständig Hamburger-Frikadellen. Gerne ist er aber auch bereit viele andere Tätigkeiten zu erlernen.

reFit Systems – Next Level Rehab

Startup
I 6 - Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme
Prof. Alois Knoll, Valentin Koller

Das Startup "reFit Systems" digitalisiert Therapieprozesse für Kliniken und daheim. Mit einer spannenden Kombination aus Motion Tracking, bewegungsgesteuerten Videospielen und intelligenten Analysetools will das Team die Reha ins digitale Zeitalter befördern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und zusammen mit Partnern aus der Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft aus Deutschland und der Schweiz entwickelt.

iLabX - Das virtuelle Internetlabor

I 8 - Lehrstuhl für Netzarchitekturen und Netzdienste
Prof. Georg Carle, Dr. Marc-Oliver Pahl, Stefan Liebald, Lars Wüstrich, Jonas Andre

Sehr viele Menschen nutzen das Internet - aber nur wenige wissen, wie es funktioniert. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie Webseiten aus dem "Netz" auf Ihren Bildschirm kommen, dann schauen Sie bei uns vorbei. In unserem neuen Onlinekurs “iLabX - Das virtuelle Internetlabor” lernen Sie die Grundlagen des heutigen Internet kennen. Am Ende der Schnelleinführung (wahlweise zwischen 5 bis 30 Minuten) steht Ihr eigenes kleines Internet innerhalb der von uns bereitgestellten Versuchsuchsumgebung. Für mehr Information besuchen Sie ilabx.ilabxp.com

High Performance Computing – Rechnen auf hohem Niveau

I 10 - Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme
Prof. Michael Gerndt, Prof. Martin Schulz, Andreas Wilhelm

Leistungsfähige Computer müssen heute immer höhere Rechenanforderungen erfüllen. In der Wettervorhersage, dem Automobilbau, aber auch bei der Entwicklung personalisierter Medizin werden Parallelrechner eingesetzt. Diese ermöglichen die vielfache Beschleunigung von Berechnungen durch den massiven Einsatz von Prozessoren. Schon heute verwenden Laptops diese Technik, aber auch im Cloud Computing und für numerische Berechnungen werden Cluster von Computern eingesetzt. Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) betreibt einen der schnellsten Rechner Deutschlands - den SuperMUC - für Anwendungen in der Wissenschaft. Der Stand stellt aktuelle Entwicklungen bei Hard- und Software vor, die superschnelle Berechnungen ermöglichen.

Kleinsatellit MOVE-II

I 10 - Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme
Prof. Martin Schulz, Dr. Carsten Trinitis

Der Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme (I 10, Prof. Martin Schulz) präsentiert sich am Tag der offenen Tür im Rahmen der Kooperation mit dem Lehrstuhl für Raumfahrttechnik der Fakultät für Maschinenwesen. Hauptschwerpunkt der Zusammenarbeit ist der Kleinsatellit MOVE-II, der im Herbst 2018 in eine Erdumlaufbahn geschossen wird, und an dessen Entwicklung der Lehrstuhl I 10 maßgeblich beteiligt war. Das MOVE ("Munich Orbital Verification Experiment")-Programm begann im Jahr 2006 mit der Entwicklung des Kleinsatelliten First MOVE, der 2013 erfolgreich startete. Ziel des Programms ist es, Studierende mit der Entwicklung und Konstruktion eines Satelliten vom Entwurf bis zum Start vertraut zu machen, wobei sich für die Informatik zahlreiche interessante Fragestellungen ergeben. Im Rahmen der Arbeiten zu MOVE-II gewann der Lehrstuhl I 10 bereits zwei erste Preise des Bremer Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) für die jeweils beste Masterarbeit eines Jahres. Neben den beiden Lehrstühlen der TUM ist auch das Leibniz-Rechenzentrum im Rahmen der Entwicklung von Software für die Missionskontrolle am Projekt beteiligt.

IdeaClouds – Digitale Workshops

Startup
I 11 - Stiftungslehrstuhl für Connected Mobility
Prof. Jörg Ott, Matthias Ehinger, Dr. Michele Brocco

Die standortübergreifende Zusammenarbeit wird für Unternehmen immer wichtiger. Aber wie sollen Teams gemeinsam Ideen entwickeln, wenn sie sich nicht vor Ort treffen können? Die Beteiligung an Telefon- und Web-Konferenzen ist zu gering. Online-Portale sind nicht primär für kreatives Teamwork konzipiert. Mit der Lösung IdeaClouds bietet das Startup perceptos eine Lösung für die Durchführung digitaler Workshops. Teams können jederzeit online teilnehmen und ihre Ideen auf einem Online-Whiteboard brainstormen. Sind gemeinsame Geistesblitze gefunden können diese priorisiert und bewertet werden. Alle Interaktionen in IdeaClouds sind unkompliziert. Teams, die IdeaClouds nutzen, erzielen laut perceptos schneller bessere Ergebnisse, reduzieren ihre Reisekosten und sparen sich endlose Diskussionen.

Bioinformatik

I 12 - Lehrstuhl für Bioinformatik
Prof. Burkhart Rost, Dr. Lothar Richter

Wir Menschen sind nicht nur unterschiedlich im Hinblick auf unser Aussehen oder unsere Talente, sondern auch hinsichtlich biochemischer Prozesse, die in unseren Zellen ablaufen. Daher reagieren verschiedene Menschen auch unterschiedlich auf das gleiche Medikament. Die Vision der Genom-Forschung ist es, für jeden Menschen die relevanten Unterschiede herauszufinden und das jeweils für ihn passende Medikament zu finden. Die Bioinformatik hilft dabei, die ungeheuer große Menge gesammelter Daten zu strukturieren und die relevanten Teile herauszufiltern. Wir zeigen an unserem Stand exemplarisch, welche Daten gesammelt werden, wie man sie verarbeiten und visualisieren kann und was sich daraus für die Entwicklung von Medikamenten lernen lässt.

Interaktive Physik im Computer

I 15 - Lehrstuhl für Graphik und Visualisierung
Prof. Niels Thuerey

Physikalische Simulationen machen es möglich für verschiedene Effekte in der Natur die "Zukunft vorherzusagen". Die Arbeitsgruppe von Prof. Thuerey beschäftigt sich dabei unter anderem mit interaktiven Simulationen, die es erlauben physikalische Effekte wie Rauchwolken und Wassertropfen im Computer zu beobachten und zu untersuchen.

Integreat – der mobile Alltagsguide für Neuzugewanderte

Startup
I 17 - Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Finalist der Google Impact Challenge 2018
Prof. Helmut Krcmar, Maximilian Schreieck

Integreat ist eine mobile App für Menschen, die durch Flucht oder Migration in eine fremde Kultur kommen. Die App vereinfacht den Informationsfluss zwischen Kommunen, Hilfsorganisationen und Neuzugewanderten. So hilft sie z. B. bei der Suche nach einem Arzt, einem Sprachkurs oder einer gemeinsamen Aktivität mit Ortsansässigen. Aufgrund großer Nachfrage und der Erweiterung der App um relevante Funktionen haben wir im Juni 2016 die „Tür an Tür – Digitalfabrik“ gegründet. Das ist eine gemeinnützige Unternehmung, die vom Verein Tür an Tür und dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik getragen wird. Sie steht als kompetenter und professioneller Ansprechpartner hinter der Integreat-App.

munevo GmbH - Rollstühle smart steuern

Startup
I 17 - Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Prof. Helmut Krcmar, Claudiu Leverenz

Viele Menschen weltweit sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Ein großer Teil davon ist darüber hinaus nicht in der Lage, den Rollstuhl mit den eigenen Händen zu bewegen. munevo DRIVE ist eine Smartglass-Applikation, welche die in intelligenten Brillen - Smartglasses - verbaute Sensorik nutzt, um Kopfbewegungen in Steuersignale zu übersetzen. Unser Adapter leitet diese Signale an die Kontrolleinheit des Rollstuhls weiter. Somit ermöglicht munevo DRIVE die freihändige Steuerung des Rollstuhls. Durch das Menü navigiert der Nutzer ebenfalls durch Kopfbewegungen.

Teleclinic GmbH – Arzt auf Abruf

Startup
I 19 - Lehrstuhl für Software Engineering betrieblicher Informationssysteme
Prof. Florian Matthes, Andrea Feldhus

Das Startup TeleClinic ist nach eigenen Angaben Deutschlands führende digitale Plattform für alle Gesundheitsfragen. Sie bietet kompetente Beratung von spezialisierten Fachärzten 24 Stunden täglich, an 365 Tagen im Jahr. Gemeinsam mit über 100 Spezialisten diverser medizinischer Fachrichtungen will TeleClinic den deutschen Gesundheitsmarkt revolutionieren. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet.

ITQ GmbH – Digitaler Streichelzoo 4.0

Startup
Anis Kossentini

Mit unseren Ausbildungsaktivitäten möchten wir Jung und Alt ermuntern Technik spielerisch zu erleben. An unserem Stand können Besucher zum Thema Digitalisierung/Education 4.0 Eindrücke von unseren Konzepten und Ansätzen bekommen. Mit dabei ist der Streichelzoo 4.0: Die tierischen Lego Mindstorms Roboter-Exponate vermitteln spielerisch das Programmieren. Mit Hilfe einer Kinect Gestensteuerung können die Besucher zusätzlich einen kleinen Roboter-Battle starten.

Projektausstellungen in anderen Räumen

ITüpferl - Bits@Work

I 1 - Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik
Prof. Bernd Brügge, Andreas Seitz
I 11 - Lehrstuhl für Connected Mobility
Prof. Jörg Ott, Daniel Herzog

Das ITüpferl ist ein interaktives Labor, eine Forschungswerkstatt und ein Museum zugleich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten im ITüpferl an topaktuellen Themen und zeigen Ihnen Anwendungen und Demonstrationen aus ihren Projekten. Informieren Sie sich über den Stand der Forschung und diskutieren Sie mit! Neben der Forschungswerkstatt sind im ITüpferl auch einige Ausstellungsstücke aus der Informatik-Geschichte zu sehen, unter anderem ein Arbeitsplatzrechner der ersten Stunde und Festplatten aus verschiedenen Generationen.

Wer hat den Roboter aus dem Käfig gelassen? - Labor 03.07.011 (3. OG, Gebäudeteil 7)

I 6 - Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme
Prof. Matthias Althoff, Stefan Liu

Roboter stehen in allen modernen Fabriken - allerdings stellen sie mit ihren riesigen Armen für menschliche Mitarbeiter eine tödliche Gefahr dar! Daher werden die Maschinen meist in Käfige gestellt. Das ist in der Produktion, wo Menschen und Roboter im gleichen Arbeitsbereich tätig sind, oft unpraktisch. Wir entwickeln Strategien, wie der Roboter auf einen Menschen beweisbar sicher reagieren kann. So wird Kollege Roboter endlich aus seinem Käfig befreit! Versuchen Sie doch mal, ob Sie es schaffen unseren Labor-Roboter anzufassen, bevor er stoppt! Stündlich ab 11:00 Uhr.

Fahrsimulator - Raum 01.13.035 (1. OG, Gebäudeteil 13)

I 17 - Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Prof. Helmut Krcmar, Matthias Gottlieb

Energieeffizienz und Fahrablenkung spielen bei Automotive Services eine immer größere Rolle. Im Fahrsimulator wird die Ausgestaltung von Feedback Systemen, welche in unterschiedlichen Fahrszenarien zum Einsatz kommen, mithilfe von Experimenten erforscht.