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ERC Starting Grant für Prof. Nießner

31.07.2018

Projekt "Scan2CAD" gefördert


3D-Filme und Computerspiele kommen der Realität heute schon sehr nahe, sind bislang aber äußerst aufwändig zu produzieren. Mit spezieller Konstruktionssoftware, sogenannten CAD-Programmen, entwerfen Grafikerinnen und Grafiker 3D-Objekte in stundenlanger Arbeit am Computer. Wie man den zeitraubenden Prozess automatisieren kann, erforscht Prof. Matthias Nießner in seinem Projekt „Scan2CAD: Learning to Digitize the Real World“. Er will 3D-Scans, die bislang oft stark rauschen, keine Struktur oder gar Löcher haben, CAD-Qualität verleihen. Dafür will er Algorithmen entwickeln, die in Datenbanken ein CAD-Modell suchen, das dem gescannten Objekt ähnlich ist. Nießners Programm soll lernen, wie Menschen ein Objekt in 3D designen, um am Ende zum Beispiel einen Stuhl aus einem Standbild oder einem 2D-Video von allen Seiten zu zeigen. Eine solche Technologie würde die Unterhaltungsindustrie nachhaltig verändern: Man bräuchte keine Fachkenntnisse mehr, um 3D-Filme herstellen zu können. Auch bei chirurgischen Eingriffen und als Bestandteil von Fertigungsstätten für Industrie 4.0 könnte die Technik zum Einsatz kommen.

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