Covid-19 Contact-Tracing-Dienst QRONITON entwickelt


Gemeinsam mit seinem früheren Doktoranden Johann Schlamp hat Prof. Georg Carle (Lehrstuhl für Netzarchitekturen und Netzdienste) QRONITON entwickelt. Mit dem Covid-19 Contact-Tracing-Dienst sollen Einrichtungen ihrer Dokumentationspflicht nachkommen und Gesundheitsämter schnell gefährdete Personen identifizieren können. QRONITON funktioniert über QR-Codes, die mit dem Mobiltelefon gescannt werden. Jeder Ort - sei es ein Restaurant oder ein Sitzplatz in einem Hörsaal - kann mit einem individuellen QR-Code versehen sein. Scannt eine Nutzerin oder ein Nutzer diesen, werden Zeit und Kontaktdaten erfasst. Der Unterschied zu ähnlichen Ansätzen besteht in einem ausgeklügelten, mehrstufigen Verschlüsselungssystem, das die Daten schützt.
In den vergangenen Wochen wurde das System an der TUM getestet und optimiert. Zahlreiche QRONITON QR-Codes hängen bereits im Gebäude der Fakultäten für Mathematik und Informatik.
Das Projekt wurde intensiv von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Munich Center for Technology in Society (MCTS) der TUM begleitet. Im Fokus standen dabei Fragen zur Akzeptanz solcher Systeme. Außerdem wurde sichergestellt, dass QRONITON vereinbar mit der deutschen Datenschutzgrundverordnung ist.

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