DFG fördert Forschungsverbund "Lernen und Simulieren im Visual Computing"


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Forschungsgruppen ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG während der virtuell abgehaltenen DFG-Jahresversammlung am 6. Juli 2021 auf Empfehlung des Senats. Die neuen Forschungsgruppen erhalten insgesamt rund 47,4 Millionen Euro inklusive einer 22-prozentigen Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten. 

Eine dieser 13 Forschungsgruppen kommt aus der Fakultät für Informatik: "Lernen und Simulieren im Visual Computing" (Sprecher: Prof. Matthias Nießner, Lehrstuhl für Visual Computing). Sie beinhaltet neben dem Projekt von Prof. Nießner Teilprojekte von Prof. Daniel Cremers (Lehrstuhl für Bildverarbeitung und Künstliche Intelligenz), Prof. Laura Leal-Taixé (Dynamic Vision and Learning Group), Prof. Rüdiger Westermann (Lehrstuhl für Grafik und Visualisierung) sowie Prof. Nils Thuerey (Lehrstuhl für Physik-basierte Simulation). Der Einsatz von maschinellen Lernmethoden hat das Feld der grafischen Informationsverarbeitung (Visual Computing) geradezu revolutioniert. Trotz aller Fortschritte bleibt der Einsatz künstlicher neuronaler Netze in praktischen Anwendungen weiterhin eine Herausforderung, da das Lernen mit realen Daten aufwendig und kompliziert ist. An dieser Stelle setzt die Forschungsgruppe „Lernen und Simulieren im Visual Computing“ an und widmet sich der Entwicklung neuer Simulations- und Lerntechniken. Das übergeordnete Ziel ist, ein besseres Verständnis vom Zusammenhang zwischen simulierten und realen Trainingsdaten zu erlangen und somit zu verstehen, welche Merkmale den größten Einfluss auf die Wirksamkeit des Lernprozesses haben.