Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme eröffnet

Wie können Anwendungen Künstlicher Intelligenz sicher mit Menschen interagieren?

Die sichere Anwendung Künstlicher Intelligenz ist eine zentrale Frage in Forschung und Anwendung. Das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme, das in München eröffnet wurde, soll erforschen, wie Anwendungen Künstlicher Intelligenz sicher mit Menschen interagieren können. Die neue Einrichtung ist ein zentraler Bestandteil des Kompetenznetzwerks "Künstliche Maschinelle Intelligenz" des Freistaats Bayern.

Im Oktober hatte Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Regierungserklärung sein Schwerpunktprogramm zur Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) angekündigt. 360 Millionen Euro sollen investiert werden. Zentrum der Initiative wird die Region München mit dem Schwerpunkt „Intelligente Robotik“.

Die TUM soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Sie ist mit Einrichtungen wie der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) und dem Munich Data Science Institute (MDSI) ihrer Forschung auf den Gebieten Machine Learning und Data Science besonders stark auf den Kerngebieten des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz vertreten. Ministerpräsident Söder plant, ein „KI Mission Institute“ einzurichten, das aus der MSRM heraus entwickelt werden und Forschungs- und unternehmerische Aktivitäten bündeln soll. Auch beim Aufbau des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme kommt der TUM eine besondere Bedeutung zu. Vier gemeinsam von TUM und Fraunhofer-Gesellschaft besetzte Professuren werden dort Grundlagen- und Anwendungsforschung voranbringen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), das von den TUM-Professoren Claudia Eckert und Georg Sigl geführt wird, entsteht dadurch ein Kraftfeld der KI-Forschung in Bayern.

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