GWK wählt Konsortium FAIRmat aus

FAIRmat Co-Sprecher ist Prof. H.-J. Bungartz

Am 2. Juli 2021 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) in einer zweiten von insgesamt drei Förderrunden die Aufnahme von zehn weiteren Konsortien in die Bund-Länder-Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. Nach Meinung von Bund und Ländern werden sie die im Vorjahr ausgewählten neun Konsortien der ersten Förderrunde sehr gut ergänzen. Insgesamt sollen bis zu 30 Konsortien gefördert werden.

Eines der nun ausgewählten Konsortien ist FAIRmat (FAIR Data Infrastructure for Condensed-Matter Physics and the Chemical Physics of Solids). Unter der Leitung der Humboldt-Universität zu Berlin sind auch die TUM, das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), das Max Planck Institute for Chemical Energy Conversion (MPI CEC), das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie der FAIR-DI e.V. an dem Projekt beteiligt. Einer der Co-Sprecher ist Prof. Hans-Joachim Bungartz, Dekan der Fakultät für Informatik.

Das Projekt FAIRmat erhält Fördermittel für den Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, materialwissenschaftliche Daten FAIR zu machen: auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), interoperabel (Interoperable) und wiederverwendbar (Re-purposable). Damit sollen Forschende in Deutschland und darüber hinaus Daten langfristig speichern, teilen, finden und analysieren können. Während der Laufzeit von fünf Jahren werden insgesamt 60 Projektleiter und Projektleiterinnen aus 34 deutschen Institutionen gemeinsam im FAIRmat-Konsortium arbeiten.