Hans Meuer Award 2020 für TUM Team

A. Raoofy, R. Karlstetter, D. Yang, Prof. Dr. M. Schulz und Dr.-Ing. C. Trinitis ausgezeichnet

Die Doktoranden Amir Raoofy, Roman Karlstetter und Dai Yang sowie Prof. Dr. Martin Schulz und akad. Oberrat Dr.-Ing. Carsten Trinitis (alle Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und Parallele Systeme) erhielten den Hans Meuer Award 2020. Der Preis ehrt den besten Forschungsbericht, der beim zuständigen Komitee im Rahmen der Konferenz „ISC High Performance“ eingereicht wurde. In diesem Jahr fand die Veranstaltung vom 22. bis 25. Juni und aufgrund der Corona-Pandemie nur online statt. Mit 4.680 registrierten Teilnehmern handelt es sich dabei um die bisher größte HPC Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Entwicklungen und Trends in den Bereichen Hochleistungsrechnen, Machine Learning und Datenanalyse zugunsten der weltweiten HPC Community.
Der Hans Meuer Award wurde im Gedenken an Prof. Dr. Hans Meuer ins Leben gerufen, der von 1986 bis 2014 den Vorsitz der Konferenz innehatte und Mitbegründer des TOP500-Projekts war. Die Preisträger erhalten insgesamt 5.000 EUR, eine Urkunde sowie einen kostenlosen Konferenzpass für die nächste ISC High Performance-Veranstaltung. In ihrer eingereichten wissenschaftlichen Arbeit präsentieren Amir Raoofy, Roman Karlstetter und Dai Yang einen neuen MPI-basierten Ansatz zur Berechnung eines Matrixprofiles für multi-dimensionale Zeitserien, der die Grenzen der Skalierbarkeit durchbricht. Die Preisträger bewerten die Effizienz ihres Ansatzes, indem sie ein analytisches Leistungsmodell mit Daten aus Experimenten kombinieren. Sie demonstrieren ihren Lösungsansatz anhand eines 128-dimensionalen Zeitreihendatensatzes mit jeweils einer Million Einträgen. Dabei werden insgesamt 274 Billionen Sortiervorgänge bei einer Leistung von 1,3 Petaflop/s auf dem SuperMUC/NG-System durchgeführt.