Postbank Finance Award an TUM-Informatiker

Studierende erhalten höchstdotierten deutschen Hochschulpreis im Bereich Banken und Finanzen

Gratulation zum 1. Platz! (von links: Ralf Stemmer, Vorstand Postbank; Daniel Kehne, Florian Zyprian, Dr. Markus Böhm, alle TUM; Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender Postbank; Prof. Erik Theissen, Vorsitzender Jury). Foto: Jörn Wolter

Ein Team Studierender um Dr. Markus Böhm (Lehrstuhl für Wirtschaftinformatik, Prof. Krcmar) hat mit dem Postbank Finance Award den höchstdotierten deutschen Hochschulpreis im Bereich Banken und Finanzen erhalten. Gabriela Galic, Christian Olenberger, Maximilian Siegert, Andreas Sperling und Florian Zyprian dürfen sich nicht nur über den ersten Platz, sondern auch über ein Preisgeld von 50.000 EUR freuen. 25 studentische Teams von 25 Universitäten und Hochschulen aus Deutschland haben unter Betreuung eines Dozenten am Wettbewerb teilgenommen. Sie setzten sich mit dem Thema "Megatrend Digitalisierung. Wie Informationstechnologien und Social Media das Geschäftsmodell von Banken beeinflussen" auseinander.

Das Team der TUM-Informatik hat den Markt der Finanztechnologie-Unternehmen (FinTechs) umfassend dargestellt, analysiert und systematisiert. Dabei wurden die Geschäftsmodelle der FinTechs auf ihre spezifischen Stärken und Schwächen untersucht und zum Geschäftsmodell einer typischen deutschen Universalbank in Beziehung gesetzt. Dabei hat das Sieger-Team aufgezeigt, wie FinTechs mit Banken konkurrieren, kooperieren oder sie auch ergänzen können und die Wirkung derartiger Beziehungen auf die Wertflussnetze der Modellbank kalkuliert. Daraus ließen sich überzeugende Empfehlungen für das Handeln von Universalbanken ableiten.